„Verbraucher stärken im Quartier”

Modellprogramm des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie „Soziale Stadt – Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier” unterstützen das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam das Modellprogramm „Verbraucher stärken im Quartier”.

Das Programm hat das Ziel, Menschen in ihrem direkten Wohnumfeld Verbraucherschutzinformationen an die Hand zu geben. Durch niedrigschwellige Angebote der Verbraucherzentralen sollen im Wohnumfeld nachhaltige Hilfs- und Unterstützungsstrukturen geschaffen werden, die allen im Quartier lebenden Menschen zugute kommen. Dort, wo Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund ihrer Lebensumstände und ihres geringen Einkommens besonders verletzlich sind, etabliert das Programm neue Aufklärungsmöglichkeiten und geht auf die Menschen zu.

Die Förderung erfolgt daher ausschließlich in festgelegten Gebieten des Städtebauförderungsprogramms der Sozialen Stadt, um gezielt Menschen in benachteiligten Quartieren zu unterstützen. Informationen werden zielgruppengerecht aufbereitet und kommuniziert. In den Stadtvierteln sind geschulte Quartiers-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz: Sie sind in Schulen, Moscheen, Altersheimen oder Familienzentren lokal aktiv. Hier klären sie in Vorträgen und Aktionen über Verbraucherrechte auf und bieten direkt vor Ort zielgruppengerechte Sprechstunden an.

Das Programm „Verbraucher stärken im Quartier” ist am 1. September 2017 gestartet. In jedem Bundesland wird bis Ende 2024 für jeweils vier Jahre ein Projekt der dortigen Verbraucherzentrale in jeweils einem ausgesuchten Quartier umgesetzt.