Visueller Ideenspeicher

Modellprogramm: UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier
Themen: Ansprache/ Beteiligung/ Information, Wohnumfeld/ Öffentlicher Raum
Formate: Aktion im öffentlichen Raum, Befragung
Zielgruppen: Alle QuartiersbewohnerInnen

Sofortige Visualisierung von Ideen durch eine*n Künstler*in im Modell

Transparenz sollte in jedem Beteiligungsverfahren eine große Rolle spielen. Daher ist es wichtig, dass die Ideen für alle sichtbar gemacht werden. Oft ist es herausfordernd, Bürger*innen für Beteiligungsverfahren zu gewinnen. Bei der Neuplanung von Gebäuden und Quartieren bietet sich eine Visualisierung mithilfe eines Modells an. So können die Rahmenbedingungen wie Größe etc. schnell und einfach vermittelt werden. Geäußerte Ideen können sofort über kleine Bilder symbolisiert und auf das Modell gebracht werden. So können die Ideen schnell erfasst werden – und zwar unabhängig von Sprache. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Vorschläge gleich sortiert und im Modell verteilen werden können - Engpässe und Freiräume werden demnach sofort sichtbar.

Mit Ideem bemalte Kärtchen sind in die entsprechenden Gebäude gesteckt

Elemente

  • Wofür?
    Befragung der Bewohner*innen und sofortige Sichtbarmachung ihrer Ideen im Modell
  • Wer?
    1 Moderation, 1 Künstler*in zur Visualisierung, 1 Assistenz zum Anbringen der Ideen, evtl. mehrsprachige Mitarbeitende
  • Was?
    Wahlweise Modell der Einrichtung oder Einrichtungspläne, Stifte, Kärtchen, Klebe- oder Steckmaterial
  • Wieviel?
    Modell/Pläne je nach Größe/Professionalität/Aufwand: 20 - 2.000 €, Künstler*in: 40 € / h, 10 € für Edding/Stifte, Klebematerial und Tonpapierkärtchen

Tipps

Größe Modell / Pläne: Sind die Pläne bzw. ist das Modell groß genug, dass genug visualisierte Ideen hinein passen und das Gesamtergebnis noch übersichtlich bleibt?

Mitarbeitende mit unterschiedlicher Sprachkompetenz: Es ist sinnvoll, Mitarbeitende mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen zu haben, um auch Ideen von Menschen ohne Deutschkenntnisse erfragen zu können. Die visualisierten Ideen funktionieren sprachunabhängig.

Mit verschiedenen Farben arbeiten: Es bietet sich an, für verschiedene Bereiche unterschiedliche Farben zu benutzen, z.B. eine Farbe für Veranstaltungswünsche, eine Farbe für Kursideen und eine andere Farbe für Info- und Netzwerkveranstaltungen

Kontakt

Manuela Bernecker, Leitung Projekt „#LNGWSSR“; utopolis@stadt.nuernberg.de

Weitere Bilder

Bürger stehen um den Tisch, auf dem das räumliche Modell liegt.
Mit Ideem bemalte Kärtchen sind in die entsprechenden Gebäude gesteckt
Mit Ideem bemalte Kärtchen sind in die entsprechenden Gebäude gesteckt